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Hans (Hanuš) Winterberg studierte in seiner Geburtsstadt Prag bei Finke, Zemlinsky und Hába * arbeitete als Korrepetitor * wurde 1945 nach Theresienstadt deportiert * emigierte 1947 nach Süddeutschland und arbeitete beim Bayerischen Rundfunk und am Richard Strauss Konservatorium * komponierte daneben Orchesterwerke, Ballette, Vokal- und Kammermusik * sein sehr persönlicher Stil verschmilzt die Polyrhythmik der böhmisch-mährischen Tradition mit zeitgenösisschen Strömungen wie Zwölftönigkeit, Polytonalität und Impressionismus * viele seiner Kompositionen sind von surreal-unheimlicher Thematik und Stimmung * sein kompositorisches Schaffen wurde zu Lebzeiten gespielt und im Rundfunk aufgenommen, doch nie verlegt * nach Winterbergs Tod etliche Jahre unter Verschluss, wird es nun von Boosey & Hawkes in Kooperation mit dem Exilarte Zentrum der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien sowie dem Enkel des Komponisten erschlossen und erstmals publiziert

Werkauswahl Hans Winterberg
Sinfonia drammatica (Symphonie Nr. 1) (1934)
Klavierkonzert Nr. 1 (1948)
Suite für Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Cembalo bzw. Klavier (1959)
7 Neoimpressionistische Stücke in 12-Tönen (1973) für Klavier
Suite Theresienstadt (1944) für Klavier

Aktuell: Veröffentlichung erster Noten-Editionen; CD mit Orchesterwerken beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Johannes Kalitzke mit Jonathan Powell, Klavier (Capriccio, Release im Mai 2022); Toccata Classics bereitet die CD „Piano Music, Volume Two“ mit Brigitte Helbig; erste Aufnahme von Liedern mit Irena Troupová, Sopran, beim Prager Label ArcoDiva

„Erst in vorgerücktem Alter habe ich in eine Richtung hineingefunden, die so etwas wie einen neuen Weg, eine neue, vielleicht sehr freie Variante der seriellen Komposition darstellt.“ – Hans Winterberg

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