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Scoring

1(=picc).1.1.1-2(or tpt/trbn).0.0.0-perc(1):maracas/3tom-t(high,med,
low)/med.susp.cym/lg tin can-str(min.1.1.1.1.1)

Abbreviations (PDF)

Publisher

Boosey & Hawkes

Territory
This work is available from Boosey & Hawkes der ganzen Welt.

World premiere of version
5/6/2000
Orebro
Håkan Hardenberger, trumpet / Swedish Chamber Orchestra / HK Gruber
Composer's Notes

Patrouille: Tempo di bossa nova
Frei nach Heine: Medium beat
Vers: Soft medium rock

Es begann alles ungefähr um 1967, als mein Komponisten-Freund Kurt Schwertsik von Amerika die mysteriöse Phrase "MOB art & tone ART" heimbrachte, die er auf seinen Reisen erträumt hatte. Bald danach kamen Kurt und ich und ein anderer Komponisten-Freund, Otto M. Zykan, mit vier jungen Wiener Instrumentalisten zusammen (Volker Altmann, Horn, Roland Altmann und Kurt Prihoda, Schlagzeug, Leonhard Wallisch, Cello), und begannen Konzerte zu geben. Vielleicht ist "Konzerte" das falsche Wort: wir versuchten Sachen zu machen, so zwanglos und ansprechend wir konnten und wir liebten es, auf Plätzen aufzutreten, wo kein lebender Komponist vorher seinen Fuß gesetzt hatte. Otto spielte Klavier, ich den Kontrabaß und jeder war ein bißchen Sänger und Schauspieler. Kurt hat in unseren Konzerten eigentlich nicht mitgewirkt - er war bereits ein vielbeschäftigter Hornist bei den Wiener Symphonikern - aber er hat uns unseren Namen gegeben: "Das MOB art & tone ART Ensemble". Uns gefiel sein Klang und wir waren nicht allzu besorgt darüber, was er, wenn überhaupt, genau bedeutete. Tatsächlich haben wir diesen Gegenstand zu diskutieren eher vermieden, weil wir vielmehr daran interessiert waren, neue Arten von Programmen zu entwickeln und neue Publikumsschichten ausfindig zu machen, als jene Art von Partei-Erklärungen abzugeben, die hätten glauben machen können, wir wären eine Art "Schule". Alle von uns fühlten sich ein wenig eingeschüchtert durch Schönberg, Berg und Webern - der einen großen "Wiener Schule" des 20. Jahrhundert - und nachdem wir versuchten, von ihnen zu lernen was zu lernen war, wollten wir unsere eigenen, unterschiedlichen Wege finden.

Ich persönlich liebe, das Einfache zu erforschen und genieße es wie ein seltenes Abenteuer. Für uns alle waren Vergnügen und Erfinden die Hauptgründe für die Existenz des "MOB"-Ensemble's. Obwohl uns andere Engagements daran hinderten, das Ensemble länger als ungefähr sieben Jahre kontinuierlich in Gang zu halten, sehen wir auf das ganze Erlebnis mit besonderer Zuneigung zurück.

Die 3 Mob-Stücke sind typische für die Art von Musik, wie wir sie in jenen Tagen für das "MOB"-Ensemble geschrieben haben. Das zweite Stück ist, zweifellos, ein kleiner Tribut für den großen Poeten Heinrich Heine, dessen Gedichte oft in sehr romantischer und blumiger Weise beginnen, aber in Verzweiflung enden.
HK Gruber

Recommended Recording
cd_cover

Håkan Hardenberger/Swedish Chamber Orchestra
BIS CD1884

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