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Music Text

Libretto by Hugo von Hofmannsthal (G,Cz,E,F,I)

Scoring

Main roles: colS,dramS

Subsidiary roles: M,5T,4Bar,B,actor (Prologue)

2S,M,3T,Bar,B (Opera)

2.2.2(II=bcl).2-2.1.1.0-timp.perc:glsp/tamb/tgl/cyms/SD-pft-harm-cel-2harp-strings(6.0.4.4.2)

Abbreviations (PDF)

Publisher

Boosey & Hawkes

Territory
This work is available from Boosey & Hawkes aller Welt mit Ausnahme von Deutschland, Italien, Portugal, Danzig und den Gebieten der früheren UdSSR.

Erstaufführung der Fassung
10/4/1916
Hofoper, Vienna
Conductor: Franz Schalk
Company: Vienna Hofoper

Roles

Personen des Vorspiels:
Der Haushofmeister Sprechrolle
Ein Musiklehrer Bariton
Der Komponist Sopran
Der Tenor (später BACCHUS) Tenor
Ein Offizier Tenor
Ein Tanzmeister Tenor
Ein Perückenmacher Baß
Ein Lakai Baß
ZERBINETTA Koloratursopran
Die Primadonna (später ARIADNE) Dramatischer Sorpan
HARLEKIN Bariton
SCARAMUCCIO Tenor
TRUFFALDIN Baß
BRIGHELLA Tenor
Personen der Oper:
ARIADNE Dramatischer Sopran
BACCHUS Tenor
NAJADE, eine Nymphe Sopran
DRYADE, eine Namphe Alt
ECHO, eine Nymphe Sopran
Time and Place

Wien, frühes 18. Jahrhundert

Synopsis

Das Vorspiel
Der reichste Mann Wiens hat ein Diner mit anschließender Vorführung für seine Gäste angeordnet. Der Musiklehrer beklagt sich, daß nach der Uraufführung von "Ariadne auf Naxos" ein italienisches Lustspiel aufgeführt werden soll, "Zerbinetta und ihre vier Liebhaber", worauf der Haushofmeister entgegnet, sein Herr habe schließlich für seine Wünsche bezahlt. Da trifft der junge Komponist ein, zugleich mit den beiden Ensembles; man empfängt ihn zurückhaltend. Bestürzt muß er erfahren, daß Zerbinetta und die Komödianten gleich nach der Premiere seines ernsten Werks ihr Stück aufführen, und die Primadonna weigert sich, eine zweite weibliche Hauptfigur neben sich zu akzeptieren.

Der Haushofmeister verkündet, daß das Diner zu Ende ist und Oper und Schauspiel, statt nacheinander, nun gleichzeitig aufgeführt werden müssen, damit das Feuerwerk pünktlich um neun Uhr beginnen kann. Die Operndarsteller sind empört, doch die Possenspieler freuen sich, ihr Improvisationstalent zeigen zu können. Zerbinetta läßt sich die Handlung der Oper erzählen und legt den Ablauf für die Doppelaufführung fest. Sie bezirzt den Komponisten so geschickt, daß er dem Kompromiß zustimmt und die Vorführung beginnen kann.

Die Oper
Drei Nymphen singen von der Trauer Ariadnes, die von Theseus sitzengelassen wurde. Während Ariadne ihr Schicksal beklagt, schlägt Zerbinetta, die mit den Komödienspielern in der Kulisse sitzt, vor, daß der Harlekin ein lustiges Lied singen soll. Ariadne, gibt vor, sie nicht zu bemerken, und ruft Hermes herbei, den Todesboten. Die männlichen Komödianten versuchen sie abzulenken, doch Zerbinetta schickt sie von der Bühne und klagt mit Ariadne über die Plage aller Frauen mit untreuen Männern. Sie erklärt, die Frauen sollten es den Männern in der Unbeständigkeit ihrer Liebe gleichtun. Ariadne zieht sich in ihre Höhle zurück, und in der nun folgenden Posse gewinnt der Harlekin Zerbinettas Zuneigung.

Die drei Nymphen kündigen die Ankunft des Gottes Bacchus an, der einem Abenteuer mit der Zauberin Circe entronnen ist. Ariadne hält ihn für Hermes und bietet sich ihm dar. Zerbinetta wiederholt aus der Kulisse ihre Voraussage: "Kommt der neue Gott gegangen, / Hingegeben sind wir stumm!", während Ariadne und Bacchus sich ewige Liebe schwören.

Repertoire Note

Im Jahr 1916 einigten sich Strauss und Hofmannsthal, eine neue, vereinfachte Fassung der aufführungstechnisch zu komplizierten Ariadne von 1912 auszuarbeiten. Darin wurde Molières Drama durch ein neues, auskomponiertes Vorspiel ersetzt. Grundlage dafür bildete die ursprünglich nur kurze Passage, in dem die Entscheidung, Oper und Lustspiel gleichzeitig aufzuführen, vorbereitet wird. Die Rollen der originalen Oper wurden ins Vorspiel übernommen, ebenso wie die des Komponisten, der im ursprünglichen Stück nur eine kurze Sprechrolle hatte. Monsieur Jourdain kommt nicht mehr vor, für ihn spricht der Haushofmeister. Die Handlung spielt jetzt in Wien, nicht mehr in Paris, und das Vorspiel findet hinter der Bühne statt.

Strauss überarbeitete das Original an zahlreichen Stellen. So wurden etwa Schwierigkeit, Stimmumfang und Länge von Zerbinettas Arie "Großmächtige Prinzessin" reduziert, die Szene weggekürzt, in der sie Ariadne auf die Ankunft des Gottes Bacchus vorbereitet, und die Komödianten am Schluß (außer einer Bemerkung von Zerbinetta ans Publikum) von der Bühne genommen, um die Liebesmusik von Ariadne und Bacchus ganz in den Mittelpunkt zu stellen. Da diese Fassung weitaus praktikabler war und mehr den Konventionen der Oper entsprach, verdrängte sie bald – vielleicht zu Unrecht – die Fassung von 1912. Die spätere Fassung ist die heute zumeist aufgeführte.

Moods

heiter, romantisch

Subjects

Beziehungen, Literatur, Musik/Künste, Mythologie

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